Vlog #9 Tech-Talk: TP2-Project & Bass-Gear

Vlog #9 Tech-Talk: TP2-Project & Bass-Gear

Moin,

im heutigen Technik-Talk geht’s um die Vorstellung des im “TP2-Project”  verwendeten Bass-Gear:
#HumanBase BaseX 5 #Darkglass Microtubes 900 Topteil, Alpha Omega Ultra Preamp-Pedal  und T C Electronic #Spectracomp 

Darüber hinaus lernst du Tim, den Band- & Session Bassisten aus Essen, persönlich kennen. (u.a. “TP2-Project”, Condemnation, BluesBreakers)
Er stellt sich und sein aktuelles Gear vor und berichtet darüber hinaus über die Vorzüge von leichtem & kompakten Equipment für den großen Bass-Sound; im live-Betrieb & Session-Alltag.

 

Bass:

Überrascht hat uns im Aufnahme und Session-Alltag die Ausgewogenheit und das beachtliche Pfund des Human Base BaseX 5 auf der H-Saite.

Tim stellt den 5-Saiter mit all seinen Besonderheiten und Vorzügen im Video vor.
Der Long-Scaler aus deutscher Produktion erzeugt sein strammes Pfund dank seiner 864mm langen Mensur (longscale).
24 Bünde und Graphit-Sattel mit Nullbund liefern ein sehr gutes Spielgefühl am geschraubten Ahornhals mit Palisandergriffbrett. Der stramme Ton entspringt dem leichten Korpus aus Sumpfesche, gepaart mit den beiden splitbaren Delano-Pickups und dem praxisgerechten 3 Band Aktiv / Passiv EQ aus dem Hause Glockenklang.

Ein Arbeitstier mit absolut kraftvollem Klang – von Jazz, Fusion bis hinein in tiefste Metal-Genres feuert dieser Blackstar ein strammes  Tiefton-Pfund mit fettem Sustain ab. Der Druck der H-Saite fällt im direkten Vergleich mit wesentlich teureren (Custom-Shop)-Bässen besonders positiv heraus💪🏻👍🏻

Fazit: Metallers Liebling

 

Bass-Amps:

Für den vollen Druck auf der Bühne und Studio verlässt sich Tim auf feinste Hardware der finnischen Amp-Schmiede #Darkglass. Hier erfahrt ihr die Besonderheiten vom Microtubes900 Head sowie dem vollwertigen (stand-alone) Preamp Alpha Omega Ultra.
Dieses Set kam u.a. auch bei den Live-Aufnahmen am Freitag zum Einsatz.

Für das besondere “Plus” an Gain und Variabilität setzt Tim dieses SetUp ergänzend ein; Gain-Stacking ist das Zauberwort. Der Preamp kann als reine Vorstufe vor dem fussschaltbaren Amp eingesetzt werden. Darüber hinaus stehen mit den stufenlos blendbaren Preamp-Charakter (Alpha bis Omega) bereits zwei variable Grund-Sounds aus dem Hause Darkglass zur Verfügung.

Zur klanglichen Erweiterung kann der Amp Microtubes900 nun dazu geschaltet werden bzw. übernimmt die vollständige Klang- sowie Gainregelung.

Soll es dann richtig “hot” werden, wird der Charakter mit den sehr geschmackvoll orientierten Frequenzbänder um die 250, 500 Hz sowie 1,5 kHz auf den fetten Growl und durchsetzungsfähige Säge-Mitten optimiert. Das verschafft dem Bass – vor dem aktiviertem Amp-Gain – einen mächtigen Metal-Schub, genau das richtige für die ganz harte Fraktion💪🏻: also genau passend zum Live-Set von TP2-Project🤟🏻

Bass-Boxen:

Um diesen Druck auch standesgemäß zu übertragen kommt hat sich die FMC 212 H Ultralight Box mit kräftigen 600 Watt und FMC Downfire-Reflex-System bewährt. Die Box aus deutscher Kleinserien-Produktion kombiniert kompakte Abmessungen und mächtigen Bass-Sound mit praxisorientierter Durchsetzungsfähigkeit bei erstaunlich leichten 17,3 kg!

Anspielen absolut empfehlenswert👍🏻
Mittlerweile kann man diese rückenfreundlichen Bass-Wunder – die bisher im Direktvertrieb vom Firmengründer und aktivem Musiker Hans Struck vom FMC-Standort in Ernsgaden bei Ingolstadt versendet wurden – in Deutschland nun auch bei drei Fachhändlern.

Aus der Praxis heraus können wir die sehr gut sortierte Bass-Abteilung von Beyers Musik in Bochum Wattenscheid empfehlen, die durch den persönlichen Einsatz von Abteilungsleiter Sven Dörr hervorsticht! Sein guter Kontakt zu FMC ermöglicht eine praxisorientierte Auswahl der begehrten FMC-Modelle, die unter Berücksichtigung der Fertigungszeit aus der Boxenschmiede FMC blitzschnell in Bochum bereit stehen.

Fazit: Was gibt es besseres, als Equipment, das von praxiserprobten Musiker für ebensolche konzipiert wird – genial praxisorientierte Bassbox👍🏻

 

Pedal:

Zur Verdichtung des Klangpotentials vom BaseX 5 kommt ein kompaktes Kompressor-Pedal von t c electronic zum Einsatz. Der Spectracomp macht sich die seit jahren bewährte Toneprint-Technologie der Dänen zu nutze. Mit der Handy / Tablett / Desktop-App können komplexe Parameter dieses Mutliband-Compressor benutzerfreundlich an der übersichtlichen Bildschirm-Oberfläche eingestellt werden.
Von dort per USB auf das Pedal überspielt werden und in der weltweit Community von T.C. Electronics auf deren Plattform zwischen Musiker ausgetauscht werden.
Da verwundert es nicht, dass T.C. seit Jahren weltberühmte Stars und Profimusiker sowie Endorser einlädt, deren persönliche Sound-Einstellungen in der Community zu teilen. Hierfür bietet die Tone-Print-App zahlreiche Presets zum kostenlosen Download zu Verfügung. Ein leichtes, sich per Click dem Sound-Charakter seiner Sound-Vorbilder zu nähern. Überragen werden können die Presets jederzeit auch unterwegs – mobil mit dem Smartphone – einfach App starten, Preset wauswählen, Übertragung per Knopfdruck starten. Den Handylautsprecher auf die Saiten in Richtung PickUps halten und schon wird  – in alter Faxgerät-Tonkultur – die Datenübertragung vom Handy auf das am Bass angeschlossene Pedal in Sekunden fertiggestellt.

Dieses Kompaktpedal mit lediglich einem Regler macht sich die ausgeklügelten und praxisorientierten Klangparameter der TonePrint Applikation zu nutze. Am Gerät selbst wird die voreingestellte Klang-Charakteristik stufenlos mit dem Poti dazugemischt. Einfacher geht’s nicht!

 

Kompaktes LiveSetUp:

Die Kombination der o.a. Klang-Komponenten hat sich im harten Praxis-Alltag – selbst im härteren Genres – bewährt. Hoher Nutzen durch professionelle Klangkultur; tragbar und kompakt bei hohem Wirkungsgrad. Wenn die Basis des SetUps stimmt; ist weniger auch mehr.

Der technologische Fortschritt – besonders auffällig seit gut 10 Jahren – hat die konservative Bass-Welt gehörig auf den Kopf gestellt!

So haben Class-D Endstufen, neue Tonholz-Kombinationen, innovativen Ingenieurs-Ideen wie NeoDym-Speaker, resonanzarmen Gehäusebau und  rechenstarken Apps / Applikationen das konservative Bild der Bassisten-Welt gehörig aufgerüttelt. Lässt man mögliche Vorbehalte bei der Equipment-Suche aussen vor, ergeben sich bisher nicht geahnte Möglichkeiten, die selbst die eingefleischten Vollröhren-Amp und 8*10″ Boxenturm Liebhaber ins Schwärmen kommen lässt.
Mit einem lächerlich wirkenden Bruchteil an Gewicht erhält man teilweise einen fetteren Sound und vor allem mehr Durchsetzungsvermögen. Was will man mehr?!

Die Suche nach dem persönlichen Ton hört – bei den meisten – nie auf. Da hilft es, sein eigenes SetUp zwischendurch mit einem “neutralen” Abstand zu überdenken und dem eigentlichem Ton-Ziel selbstkritisch abzugleichen.

Mit unserer Serie über “kleine SetUps / Besteck” wollen wir dir eine Anregung auf dem Weg zu deinem Traum-Sound geben und dich motivieren, dein eigenes Equipment im Sinne einer höheren Praxistauglichkeit zu überdenken: Kompakt, leicht, Durchsetzungsfähig, guter Sound.

Viel Spass beim “Überdenken” deines SetUps und Ausprobieren neuer Klang-Möglichkeiten 👋🏻

 

Danke für Dein Interesse👍🏻
Welche Erfahrungen hast du mit deinem Bass-Gear sowie bei der Auswahl leichter Komponenten für deinen Band- Session-Alltag machen können?

Wir freue uns über dein Feedback und Anregungen unten in der Kommentar-Funktion!

Beste Grüße von der Weser
Tim & Harry


Teaser:

Hier geht’s zum Video (VÖ 31.07.2019; 20:30 Uhr)


Fotos zum Artikel:

About the author
Harry, Gitarrist und Medienproduzent aus Bremen. Als leidenschaftlicher Gitarrenspieler & “Gear”-Sammler teile ich hier meine ganz persönlichen Erfahrungen rund um Musiker-Themen. Funk, Rock, Fusion & Progressive-Metal. VLOGs, Grear-Reviews & Praxis-Tipps. Rock on!

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